The puppet Master - Sam Holland

 Rezension - The Puppet Master  

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Lass die Puppen tanzen 
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Genre: Thriller 



Fakten zum Buch 

Autor/in: Sam Holland
Verlag: dtv
Erschienen: 2025
Seiten:496
Einband: Tb
Preis: 13€

Worum geht es in dem Buch 

DCI Clara Elliot wird zu einem neuen Fall gerufen. Ein Mann im Schlafanzug, der morgens vor einen durchfahrenden Zug gesprungen ist. Selbstmord?! Ganz klarer Fall, schließlich war der Tote depressiv. Doch dann häufen sich die Selbstmorde und Clara wird klar, dass dahinter ein ganz raffinierter Serienmörder steckt, der seine Opfer manipuliert, bis sie die Drecksarbeit für ihn machen.  

Meine Leseeindrücke  


The Puppet Master - klingt nach einem Must Read, wenn man wie ich gerne ausgefallene Serienmörder-Thriller liest. Leider hat mich das Buch so gar nicht überzeugt. Warum verrate ich euch jetzt. 

Das Buch ist der zweite Band einer Reihe, aber irgendwie auch nicht. In dem Buch wird die ganze Zeit auf einen alten, gelösten Fall angespielt. Leider ist dieser Fall ungelöst und wird erst im nächsten Jahr ins Deutsche übersetzt. Ein absolutes No-Go, da so viel gespoilert wird, dass der Täter genannt wird. 

Für mich, die zum ersten Mal ein Buch der autorin liest, war es zudem sehr schwer, da das Buch nicht nur besagten späteren Fall anspricht, sondern zu Beginn nur so mit Namen und Kollegen um sich wirft, dass ich tatsächlich leicht überfordert war. Dabei sind die Charaktere wirklich toll. Alleine der kleine Monolog auf dem Bahnsteig hat mich zum schmunzeln gebracht. Clara ist nämlich sehr direkt und mag gewisse Dinge nicht. Aber auch Griffin ist speziell und faszinierend. Alle haben ihre Päckchen und Traumata zu tragen. Manchmal zu viel, so dass ich wirklich dachte, gibt es keine unbelasteten Charaktere. Aber mal ehrlich, bei dem Job, kein Wunder. 

Neben den Charakteren hatte ich Probleme mit dem Stil. Der ist detailliert, derb und nichts für schwache Mägen. Eigentlich etwas, das ich mag. Allerdings wurde ich mit den extrem viele. Details und dem Präsens nicht wirklich warm.  Ich fand es daher zum Teil echt anstrengend zu Beginn - aber auch im Verlauf. 

Auf jeden Fall ist es brutal, wie die Leute manipuliert werden und sich am Ende tatsächlich umbringen. Lange Zeit ist nicht klar, wer der Täter ist, aber am Ende kann ich sagen, es ist überraschend und logisch. Das Highlight des Buches. 


Fazit

Butter bei die Fische. Detailliert, brutal und nichts für schwache Mägen. Wer zudem mit vielen Traumata und vielen Namen und dem Präsens klarkommt, hat ein tolles Buch. Aber Achtung. Es enthält Spoiler - sogar in Bezug auf den Täter - für das nächste Buch, das erst noch erscheint. Es wurde also in der falschen Reihenfolge übersetzt. 


Leseempfehlung für Leser von ..

  • Derbe und harte Thriller 
  • Manipulative Serienmörder

Bewertung

Cover🩷🩷🩷🩷🩷
Grundidee🩷🩷🩷🩷🩷
Stil & Sprache🩷🩷
Figuren🩷🩷🩷
Tempo🩷🩷🩷
Spannung🩷🩷🩷🩷
Schluss🩷🩷🩷🩷🩷
Lesespaß🩷🩷🩷🩷🩷
Spice-Faktor🌶️🌶️
Gesamtwertung⭐️⭐️

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