Girl Dinner - Olivie Blake

Rezension - Girl Dinner 

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Frauen wollen nur eines … einen Kuss auf die Stirn von einem hübschen Mann, der Ihnen den Speck nach Hause bringt, mit dem sie eine Tartiflette backen können (S.9)
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Genre: Belletristik 



Buch Fakten

Autor/in:
Titel
Verlag:
Erschienen:
2026
ISBN:
9783453276024
Seiten:
445
Format:
HC
Serie:
-
Preis:
24,00€

Worum geht es in dem Buch


Das Haus ist die exklusivste Studentinnenverbindung auf dem Campus, und alle ihre Absolventinnen sind schön, erfolgreich und angesehen. Nach einem ersten Semester, das sie lieber vergessen würde, ist die Studentin Nina Kaur sicher, dass die Aufnahme in das Haus der erste Schritt in eine glänzende Zukunft ist. Ihren neuen Schwestern werden sie vor allen beschützen, die eine junge Frau, die auf sich allein gestellt ist, als Beute betrachten.
Unterdessen hat Dr. Sloane Hartley zu kämpfen: Nach achtzehn Monaten zu Hause mit ihrer neugeborenen Tochter passen ihre Klamotten nicht mehr richtig, ihr Mann, der sich als Girl-Dad inszeniert, ist nicht so präsent, wie er glaubt, und selbst die wenigen Stunden am Tag, die sie von ihrem Kind getrennt ist, erfüllen sie mit lähmendem Schmerz. Als sie gebeten wird, die Verbindungslehrerin des Hauses zu werden, badet Sloane in der kollektiven Perfektion, die alle aktuellen und ehemaligen Bewohnerinnen ausstrahlen und nach der sie sich so verzweifelt sehnt.
Doch das scheinbar makellose Leben im Haus ist mit Kosten verbunden – Kosten, die mit Blut beglichen werden. Und als Nina und Sloane schließlich ebenfalls zu Tisch gebeten werden, müssen sie entscheiden, wie viel sie schlucken können … (Quelle: Klappentext)


Meine Leseeindrücke

Girl Dinner - ist ein Buch, das mich direkt ansprang. Das Cover, der Farbschnitt und dazu dieser faszinierend Klappentext. Meine Wartungen waren wirklich hoch. 

Jetzt habe ich das Buch gelesen und ich bin leider extrem enttäuscht. Erzählt wird die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven. Unter uns: Ich wurde mit keiner Person warm. Solange nervte mich so was von. Ich hatte nicht das Gefühl, dass sie gerne Mutter ist. Schon nach dem ersten Kapitel mit ihr hasste ich sie. Leider wurde es nicht besser mit den anderen Figuren. 

Das lag aber zum Teil auch am Stil. Man muss ihn mögen. Die Autorin bevorzugt lange, verschachtelte Sätze und erklärt vieles oder Gedanken in Klammern. Das ist anstehend zu lesen. Zumal die Autorin auf einen satirischen Humor setzt, der ebenfalls nervig ist und meinen oftmals nicht trifft. 

Dazu kommt, dass es nicht in Richtung Thriller geht, wie der Klappentext vermuten ließ. Vielmehr geht es um feministische und philosophische Gedanken, gepaart mit satirischen Ansätzen, die zum Nachdenken anregen sollen, aber langatmig und alles andere als spannend umgesetzt wurden. 

Kurz gesagt: langatmiges Lesevergnügen. 

Fazit

Wer einen Thriller erwartet, und sei es nur im Ansatz - sollte das Buch nicht kaufen. Das Highlight ist wirklich der Klappentext und das Cover. Der Inhalt ist anstrengend durch einen verschachtelten Stil, nervige und frustrierende Figuren, nachdenkliche feministische Themen, die jedoch durch langatmige Szenen und Satire untergehen. 

Leseempfehlung für Leser von ..

  • Frustrierte Frauen

Bewertung

Cover ⭐⭐⭐⭐⭐
Grundidee ⭐⭐⭐⭐
Stil & Sprache
Figuren
Tempo
Spannung
Schluss ⭐⭐
Gesamtbewertung

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