Rezension - counting days
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Ein Debüt, das man kennen muss?!
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Genre: Liebe
Buch Fakten
Autor/in:
Steffi Kuhlmann
Titel
Counting days
Verlag:
Knaur
Erschienen:
2026
ISBN:
9783426566640
Seiten:
509
Format:
Paperback
Serie:
-
Preis:
16,00€
Worum geht es in dem Buch
Als Lia Xander wortwörtlich in Xander hineinläuft, weiß sie schon, dass er etwas Besonderes ist - ihre große Liebe. Doch dann trennt er sich aus heiterem Himmel und wirft all ihre Pläne über den Haufen. Lia verschwindet aus Heidelberg. Drei Jahre später muss sie zurückkommen, denn ihr Bruder hatte einen schweren Unfall und sie zudem ihren Job verloren. Obwohl sie alles daran setzt Xander aus dem Weg zu gehen, gelingt es ihr nicht wirklich.
Meine Leseeindrücke
Counting Days ist eigentlich ein Buch nach meinem Geschmack. Second Chance, erste Liebe. Ein Buch, bei dem jeder den Klappentext liest und weiß wie es ausgeht. Doch leider hat mich das Debüt nicht abholen können.
Erzählt wird die Geschichte sowohl von Dalia, als auch Alex. Wer erzählt, wird deutlich gekennzeichnet. Das gilt auch für die Zeit, denn das Buch springt immer wieder in die Vergangenheit.
Ich bekomme tolle Einblicke und lerne die Figuren, die im Übrigen sehr sympathisch sind, mit jeder Seite besser kennen. Tatsächlich fliegen die Seiten durch den leichten Stil nur so dahin.
Obwohl … ganz trifft das nicht zu. Es lässt sich super lesen, aber nach 50 Seiten hielt ich das erste Mal inne und fragte mich, wann endlich was passiert. Nach 100 Seiten habe ich es sogar zur Seite gelegt und ein anderes Buch begonnen, weil einfach nichts passiert. Alexander, der sich zwischen Uni, Jobs und seiner Mutter keine Minute zum Atmen gönnt. Und Dalia, die sich immer schlecht redet, sich verständlicherweise um ihren Zwillingsbruder sorgt und Alex aus dem Weg gehen will. Es ist verständlich, wie sie reagiert, aber es zieht sich leider extrem. Lange Zeit hoffte ich auf eine Wendung, eine Überraschung, aber im Grunde hätte man die Geschichte auch mit 100 Seiten weniger erzählen können und nichts verpasst. Für alle, die wissen wollen, worum es geht, den Schluss verrate ich nicht, aber die Tropes. Gewalttätiges Elterteil, Halbwaise, Panik, Angst um die Mutter, das Gefühl nicht gut genug zu sein.
Wichtige Themen, mit denen ich mich sogar identifizieren kann und heute noch kämpfe, aber die Umsetzung ist so langatmig, dass Spannung, Emotionen und alles einfach untergehen, weil man irgendwann nur noch überfliegt. Dementsprechend fehlten mir am Schluss auch die Schmetterlinge, die ich sonst beim Lesen solcher Romance Bücher bekomme.
Fazit
Counting Days ist ein solides Debüt. Eine nette Idee, authentische Charaktere, Themen mit denen sich sicher einige Leser identifizieren - so wie ich. Allerdings ist es sehr zähflüssig und viele Szenen so ausführlich beschrieben, dass die Spannung und das Gefühl auf der Strecke bleiben. Für mich daher nett, aber nicht mehr.
Leseempfehlung für Leser von ..
- Second Chance
- Familienprobleme
- First Love
Bewertung
Cover
⭐⭐⭐⭐⭐
Grundidee
⭐⭐⭐⭐⭐️
Stil & Sprache
⭐⭐⭐⭐️
Figuren
⭐⭐⭐️⭐️
Tempo
⭐⭐
Spannung
⭐⭐
Schluss
⭐⭐⭐
Gesamtbewertung
⭐⭐⭐

Kommentare
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