Generation Aussteiger / Robert Busch

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Meine Generation ...

Habt ihr schon Pläne für die Ostertage? Ich will morgen ein bisschen an meinem neuen Buch arbeiten und mich an einer Kurzgeschichte probieren. Bevor es am Montag zur Familie geht. Falls ihr es auch entspannt angeht, habe ich hier einen Buchtipp für euch. 


WAS IST AUF DEM COVER  ZU SEHEN?

Ein Mann schaut durch ein Palmblatt. Das Meer im Hintergrund. Mit gefällt das Cover sehr gut. Es hat für mich einen Hauch von Abenteuer. 

WO SPIELT DAS BUCH?
Deutschland und Argentinien 

WANN SPIELT DAS BUCH?

1990-Gegenwart

WER SPIELT IN DEN HAUPTROLLEN?

Robert - Ein Junge, der erwachsen werden will. 
Dan - Sein bester Freund seit dem Kindergarten 

WORUM GEHT ES IN DEM BUCH?

Robert ist 13, als er das erste mal versucht mit alkoholfreien Bier betrunken zu werden. Nach seinem ersten Fehler lässt er sich nicht mehr aufhalten. Immer wieder betrinkt er sich mit Freunden. Neben dem Alkohol interessieren ihn mehrere Dinge. Angefangen mit Mädchen. Dabei ist er kein Aufreißer, aber naiv und wild. Später kommt die Musik hinzu. Immer wider spielt Robert in Bands und das recht erfolgreich. Die dritte Leidenschaft sind Drogen. Ein endloser Kreis aus dem er versucht auszubrechen. 

WIE GEFÄLLT ES MIR? 

Eine Biografie zu bewerten, ist verdammt schwer. Die Menschen sind real und es ist ihr Leben. Gleichzeitig ist das der Punkt, der mich so gerne Biografien lesen lässt. Die Einblicke in ein fremdes leben können helfen das eigene Leben mit anderen Augen zu sehen. 

Wenn ich ein Buch lese, dann muss für mich nicht nur der Inhalt stimmen, sondern auch die Umsetzung. Damit meine ich nicht nur den Stil. In diesem Fall haben mich persönlich einige Dinge gestört. Der Autor nutzt viele Kapitel. Das mag ich, jedoch nutzt er zusätzlich noch Unterkapitel. Manche sind nur eine halbe Seite lang und die Überschrift verrät schon sehr viel. Dadurch geht unglaublich viel Spannung verloren. Außerdem wurde bei der Formatierung nach jedem Absatz ein anderer Zeilenabstand verwendet. Dadurch ergibt sich kein rundes Bild und leider auch viel Leerraum. Es wirkt, als wäre das Buch in die Länge gezogen worden. Gerade bei den wenigen Dialogen wird dies sehr auffällig. Gleichzeitig weißt die Geschichte viele Kommata-Fehler auf, aber auch einfache Fehler, wie zum Beispiel die Coolness, die der Autor klein schreibt. Es sind jedoch Kleinigkeiten, die ich trotzdem erwähnen möchte. Zu guter Letzt fehlen mir Fotos. Biografien ohne Fotos sind immer schade. 

Im Grunde lässt sich das Buch nämlich sehr gut lesen. Ein einfacherer, aber ehrlicher Stil, der nicht auf Emotionen aus ist, aber gleichzeitig einen roten Faden hat und nie schwankt. 

Die Geschichte selbst ist anders als erwartet, denn mich hat das „Aussteiger“ sehr interessiert. Stattdessen geht es viel mehr um Alkohol und Drogen, Auftritte und Partys. Dabei ist der Autor sehr ehrlich. Trotzdem hätte ich mir mehr Emotionen gewünscht. Ich bin selbst ein Kind dieser Generation und frage mich in der Tat, was die heute Generation bloß machen soll. Aber darum geht es nicht. Im Grunde ist es ein Buch, wo ein Mensch mit seiner Vergangenheit abschließt. 

Viele Stimmen im Internet sagen, dass sich viele zwischen 20-30 sich erkennen, wenn auch nur ein Stück. Ein normaler Junge schreibt seine Geschichte. Ja, jeder hat seine wilden Phasen in seiner Jugend. Ich selber erkenne mich in einigen Freundinnen wieder. Nämlich die selber brav sind und es nicht gut finden, was er macht. Ich war drei Jahre mit jemanden zusammen, der nur für das nächste Besäufnis oder den nächsten Joint gelebt hat. Zwischendurch die Phasen, wo er gearbeitet hat, dann das Abrutschen. In dem Punkt ist es authentisch geschrieben. Allerdings wäre es mit mehr Emotionen und nicht ganz so kurz deutlich lehrreicher. 

Ich freue mich, dass der Autor ein Happy End gefunden hat. Aber ich hätte mir echt mehr erhofft. Drogen und Alkohol wirken gerade am Anfang so harmlos. Als Mutter und Autorin hätte ich bedenken, dass die Konsequenzen jüngeren Lesern nicht bewusst werden und sich nur auf die Coolness fixieren. Wie sagt der Autor selbst: Man fühlt sich erwachsen. 

WEM WÜRDE ICH DAS BUCH EMPFEHLEN?

Wenn ich das Buch so Revue passieren lasse, dann ist es ein nettes Buch, dass einen guten Einblick in eine Welt gibt, die mir persönlich nur durch Freunde bekannt ist, denn ich kann Alkohol und Drogen nichts abgewinnen. Gut geschrieben, stets ein roter Faden, aber mir fehlte es an Emotionen. Empfehlen würde ich das Buch Eltern, die sich schnell in die Welt von Robert versetzen möchten, um Ihr Kinder ein Stück zu verstehen oder auch an ihr eigene Jugend erinnern möchten. W

COVERGESTALTUNG💜💜💜💜
ORIGINALITÄT DES INHALTS       💜💜💜💜
SCHREIBSTIL💜💜💜
UMSETZUNG DER FIGUREN💜💜💜
SPANNUNG UND TEMPO💜💜💜
HUMOR💜💜💜
ROMANTIK💜💜💜   
GESAMT💙💙💙

* kostenloses / bedingungsloses Testmuster

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