Das andere Haus / Rebecca Fleet

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Endlich auf den Punkt gekommen...


Mal Hand aufs Herz, was macht für euch einen richtig guten Psychotrhiller aus? Mir ist es sehr wichtig, dass ich die Angst spüren kann. Die Emotionen sind für mich ganz klar im Vordergrund. Natürlich nützen die besten Szenen nicht, wenn der Grundgedanke nicht stimmt. Jedoch bin ich der Meinung, dass es so viele tolle Möglichkeiten gibt, dass es deswegen nur an zweiter Stelle steht. Kommen wir nun aber zu meinem Lastread. 

DER COVER-CHECK
Eine Hauswand in rot, zerschnitten und fühlt sich auch leicht rau an. Ich mag das Cover sehr. 

DER FAKTEN-CHECK
Alter - 16
Kapitel - mehrere
Seite - 346
Perspektive - verschiedene von Caroline und einer Unbekannten
Schauplatz - England 
Zeit - 2015 und 2013

DER FIGUREN-CHECK
Caroline - Mutter, frustriert und sehnt sich nach Liebe
Francis - Tablettensüchtiger Ehemann
Carl - Kollege und Geliebter 

DER INHALT ZUSAMMENGEFASST
2015 - Caroline und ihr Mann haben Probleme, die sie oberflächlich im
Griff haben. Gemeinsam entschließen sie einen Urlaub zu machen. Für sie geht es über einen Häusertausch in die Nähe von London. Doch etwas weckt Erinnerungen. Erinnerungen an Carl und die Affäre, die Caroline vergessen will. Schnell wird klar, dass die Vergangenheit sie einholt. 

MEINE GESAMMELTEN LESEEINDRÜCKE
Ich habe mich hier über den Klappentext verliebt. Erwartet habe ich eine spannende Geschichte, die mir einen Häusertausch vermiesen würde. Erzählt wird die Geschichte aus mehreren Perspektiven. Einmal von der Person, die getauscht hat und im Grunde ein Ziel verfolgt. Immer nur kurz und vielleicht der spannendste Teil. Ansonsten begleitet ich als Leser Caroline während der Affäre und zwei Jahre später, wo sie mit ihrem Mann versucht alles zu regeln. Im Grunde sind diese beiden Teile jedoch einfach nur langatmig. Das Haus ist steril, die Hinweise sehr flach und was mich sehr störte, die Figuren total blass. Caroline ist mir nicht sympathisch. Sie wirkt eher schwach. Francis hat ein Problem, welches jedoch so flach erzählt wird, dass man im Grunde kaum mitfühlt. Sogar die Affäre, die eigentlich prickelnd sein sollte, ist einfach ohne den entsprechenden Funken. Es kribbelt bei mir nicht. Schon nach rund 50 Seiten bin ich genervt. Nach 100 Seiten noch viel mehr, denn passiert ist leider absolut nichts. Ab und an gibt es Sex, ein paar besuche im Museum, ein nettes Treffen mit der Affäre, schlechtes Gewissen und immer wieder die gleichen Gedanken. Es ist unglaublich ermüdend dieser Geschichte zu folgen. Fragte weil nichts passiert. Selbst am Schluss dachte ich nur: Okay, darauf wollte sie die ganze Zeit hinaus. Es hat ewig gedauert, bis die Autorin im Grunde auf den Punkt gekommen ist. Das hätte jedoch alles deutlich gruseliger und mit mehr Spannung erreicht werden können. 

WEM EMPFEHLE ICH DAS BUCH?
Wenn ich das Buch so Revue passieren lasse, dann komme ich zu dem Schluss, dass die Idee auf einen spannenden Thriller schließen lässt. Herausgekommen ist jedoch ganz klar keiner. Vielleicht ein Drama mit Erotik-Elementen. Mehr aber nicht. Ganz ehrlich, das Buch war leider ein Fehlgriff. 

COVERGESTALTUNG💜💜💜💜💜
ORIGINALITÄT DES INHALTS       💜💜💜💜
SCHREIBSTIL💜💜💜
UMSETZUNG DER FIGUREN💜
SPANNUNG UND TEMPO💜
HUMOR💜
ROMANTIK💜   
GESAMT💙


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