Das Haus der Verlassenen | Emily Gunnis

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Verdammt traurige Realität  ...

Wenn ich heute auf einen Elternabend gehe, dann ist die Hälfte der Mütter alleinerziehend. Eine Tatsache, die vor 100 Jahren, sogar noch vor 70 Jahren unvorstellbar war. Wie Mütter und Kinder leiden mussten, zeigt dieses tolle Buch. 


WICHTIGE FAKTEN
Alter - 16
Seiten - 400
Perspektive - Verschiedene
Schauplatz - England 
Zeit - 1958-2017

WELCHE ERWARTUNGEN HABE  ICH?
▪️Düsteres Geheimnis 
▪️Bewegende Schicksale 
▪️Überraschender Schluss 

WER SPIELT DIE HAUPTROLLEN?
Kitty - Moderatorin und Schwester von Elvira 
Ivy - Junge Schwangere ohne Mann 
Sam - Reporterin

WEM WÜRDE ICH DAS BUCH EMPFEHLEN? 
Lesern, die realistische Bücher mit vergangenen Geheimnissen mögen.  

WORUM GEHT ES?
Dan entdeckt bei ihre Nana Briefe über eine gewisse Ivy. Sie fängt an zu recherchieren und stößt dabei auf eine Reihe von Todesfällen, die alle mit einem Mädchenheim und dem Mädchen in den Briefen zu tun haben. Doch was ist damals passiert, und wer sorgt dafür, dass Ivys Schicksal nicht vergessen wird? 

WIE HAT ES MIR GEFALLEN?
Das Buch ist nicht unbedingt inhaltlich neu. Die autorin greift das Thema „unverheiratete Schwangere in den 50er Jahren“ auf. Ein beliebtes Thema zu dem ich schon viele Bücher gelesen habe. In diesem Fall scheint die autorin gut recherchiert zu haben, denn die Geschichte berührt und fasziniert. 

Erzählt wird die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven und zu verschiedenen Zeiten. Manchmal springt es so schnell, dass es trotz der Zeitangaben ein paar Sekunden dauert, bis ich wieder drin war. Weniger wäre manchmal mehr gewesen, aber die Autorin wollte viele Seiten beleuchten. 

Obwohl sie durch die verschiedenen Zeiten viele Informationen liefert, war mir schnell klar, worauf die autorin hinaus möchte. Die Geschichte ist vorhersehbar, was ich bei einem solchen Genre nicht tragisch finde. Am Ende überrascht sie sogar mich ein bisschen, worüber ich mich sehr gefreut habe. 

Gerade die Vergangenheit fand ich besonders emotional. Die autorin hat ein Gespür, um die damalige Zeit einzufangen. Auch hat sie ein Talent Menschen sterben zu lassen. Nur die Gegenwart fand ich manchmal langatmig und zäh. Hier gab es Momente, wo die Spannung einbüßte. Jedoch waren es meist nur 1-2 kurze Kapitel, sodass es kaum ins Gewicht fällt. In meinen Augen war die Vergangenheit jedoch das Highlight. Im Grunde hätte es sogar linear erzählt sehr viel Spaß gemacht. 

Die einzige Schwachstelle ist wirklich der Wechsel. Wenn man erst einmal überlegen muss, wo man war, wer die Figuren sind, dann ist da was nicht rund. 

ZUSAMMEGEFASST
Wenn ich das Buch so Revue passieren lasse, dann ist das Buch nicht perfekt, hat seine Längen und ist mehr als ausführlich geschrieben, aber so berührend, dass man jede einzelne Kind schützen möchte. Vorhersehbar, aber das ist ok. Im Grunde endlich ein Buch, dass mich seit langer Zeit fesseln konnte. Nur die Wechsel hätten nicht sein müssen. 

COVERGESTALTUNG💜💜💜💜
ORIGINALITÄT DES INHALTS       💜💜💜💜
SCHREIBSTIL💜💜💜💜
UMSETZUNG DER FIGUREN💜💜💜💜
TEMPO💜💜💜💜
PASST ES ZUM GENRE💜💜💜💜💜
EMOTIONEN💜💜💜💜💜  
GESAMT💙💙💙💙


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