Ein Land, dass Himmel heißt | Stefanie Gercke

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Der Himmel auf Erden  ...

Die Tage werden kürzer und ich mache es mir gerade schön gemütlich mit Tee und leckeren Dingen. Falls ihr noch was sucht, bevor das Porto bald angehoben wird. Das Buch ist dick und vielleicht euer Geschmack. 



WICHTIGE FAKTEN
Alter - 12
Seiten - 653
Perspektive - Dritte Person
Schauplatz - Afrika
Zeit - nicht genau bekannt deine aber 1990er Jahre

WELCHE ERWARTUNGEN HABE  ICH?
▪️Dramatisch
▪️Lebendiges Afrika
▪️Starke Figuren 

WER SPIELT DIE HAUPTROLLEN?
Jill - verwöhnte Göre 
Martin - ihr realistischer Mann 

WEM WÜRDE ICH DAS BUCH EMPFEHLEN? 
Leseratten, die mit dem Stil klarkommen und eine Geschichte im Herzen Afrikas lesen wollen. 

WORUM GEHT ES?
Jill wächst zusammen mit Ureinwohnern auf. Für sie sind es Freunde mit einem anderen Melaningehalt. Doch die Stimmung im Land ändert sich. Jill will es nicht wahrhaben, bis ihre Nachbarn und ihr Bruder eiskalt ermordet werden. 

WIE HAT ES MIR GEFALLEN?
Bücher über Afrika verschlinge ich seit meiner Jugend. Das gilt auch für Australien oder die USA. Wenn man jedoch viel liest, sind die Ansprüche anders und dieses Buch habe ich verteufelt. 

Das Cover ist klassisch und kein Highlight. Schon sehr oft in der einen oder anderen Umsetzung gesehen. Passend, aber ehrlich gesagt auch eintönig. Der Inhalt klingt nach einem Klassiker und genau das lese ich sehr gerne. Mach wenigen Seiten wird jedoch deutlich, dass ich einfach nicht warm werde mit der Autorin. Gerade zu Beginn erzählt sie sehr verwirrend. Es fiel mir einfach unglaublich schwer überhaupt ein Bild zu bekommen. Dazu kommt der ausschweifende Stil, der bis zum Schluss einfach zu viele Dinge beleuchtet, die überhaupt nicht zum Geschehen beitragen, sondern eher künstlich in die Lönge ziehen und ablenken. Gleichzeitig gibt es Szenen, die abgehackt klingen. Zum Beispiel Popi wird nur mit ein paar Worten beschrieben. Es klingt nach Stichworten, die sich ein Autor zu einer Figur notiert. Das kommt jedoch öfters vor und nervt. 

Bis die Geschichte Fahrt aufnimmt vergehen 200 Seiten. Seiten die ausreichen, um mich die Hauptfigur am liebsten erwürgen zu wollen. Verwöhnt, nimmt nichts ernst und nervt einfach komplett. Während dies gerne als Ausgangslage genutzt wird, gelingt es der Autorin nicht, sie einen Sprung machen zu lassen. Sie bleibt bis zum Schluss nervig. 

Die Konflikte, das Land - ja das schafft sie gut zu beschreiben. Aber Hand aufs Herz, wenn kein Kopfkino entsteht, bleibt nichts hängen. Für mich war es genauso blass, wie das Cover. 

ZUSAMMEGEFASST
Wenn ich das Buch so Revue passieren lasse, dann war es für mich rausgeworfene Zeit. Eine Geschichte, die spät Fährt aufnimmt und durch Längen   besticht und einem Stil, der nervt. 

COVERGESTALTUNG💜💜💜
ORIGINALITÄT DES INHALTS       💜💜💜💜
SCHREIBSTIL💜
UMSETZUNG DER FIGUREN💜💜💜
TEMPO💜
PASST ES ZUM GENRE💜💜💜💜
EMOTIONEN💜
GESAMT💙


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