MicroPro Grill von Tupperware – Grillen in der Mikrowelle?

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Meine Erfahrungen mit dem MicroPro ...

Die Mikrowelle als Grill umfunktionieren. Tupperware ist eher für uns Frauen etwas. Zumindest habe ich nur selten einen Mann gesehen, der sich dafür interessiert. Mit dem MicroGrill hat Tupperware es jedoch geschafft, das mein Mann interessiert zugehört und am Ende den Grill gekauft hat. Aber auch nur, weil wir als Gastgeber ihn zum halben Preis kaufen konnten. Schon am nächsten Tag bereute er den Kauf und ärgerte sich. Warum? Er ist ein Mann und der Meinung, dass nichts einen guten Grill, eine Pfanne oder einen Kontaktgrill ersetzen kann. Trotzdem siegte die Neugier und er hat den MicroPro ausprobiert. 


IN DER MIKROWELLE GRILLEN
Tupperware verspricht das und möchte damit den Alltag in kleinen Haushalten verbessern. Nicht jeder hat einfach den Platz oder die Möglichkeit für einen Gas- oder Holzkohlegrill. Ein Kontakt oder Elektrogrill ist die Alternative, aber ich bin ehrlich, das Reinigen nervt ungemein und es stinkt immer nach Fett. Zudem lohnt es sich in einem Single-Haushalt nicht immer. Und genau hier möchte Tupperware ansetzen, denn der Grill ist handlich und eine Mikrowelle hat fast jeder in der Küche.

DER  MICROPRO GRILL
Knapp 250€ soll das gute Stück kosten. Dafür bekommt ihr ein 27 cm breites, 25 cm tiefes und mit Deckel 10 cm hoches Töpfchen. Was anderes ist es nicht. Innen beschichtet, außen Metall mit abgerundeten Ecken und dazu Plastik / Gummi- Deckel und Griffe. Wobei der Deckel innen auch beschichtet ist. Durch die Form kann er indirekt aufgesetzt werden, wenn ihr keinen direkten Kontakt wollt, oder direkt aufsetzen, wenn ihr beide Seiten grillen wollt. Dazu gibt es noch ein kleines Buch.


ZEITERSPARNIS UND EINSATZGEBIET
Erstmal braucht ihr eine Mikrowelle mit mindestens 900Watt, sonst funktioniert es nicht und das Ergebnis ist enttäuschend. Stimmt die Wattzahl könnt ihr damit grillen, backen, schmoren, braten, überbacken und toasten. Das Schöne ist, ihr könnt alles direkt verwenden und braucht nicht erst noch einen Backofen vorheizen oder das Fett in der Pfanne erhitzen. Nein, nicht mal den Grill heiß werden lassen. Ein Steak soll zum Beispiel 6 Minuten von jeder Seite grillen, ein Toast 2-3 Minuten pro Seite. Rührei benötigt ebenfalls 6 Minuten, wobei nach 3 Minuten einmal gerührt werden sollte. In der Pfanne dauert ein Steak nicht länger, dafür spritzt es und es riecht nicht nur in der Küche nach dem Essen. Macht man sich ein Sandwich, dann dauert alleine das Aufheizen vom Sandwich-Maker 3-4 Minuten, der Käse tritt aus und das habt ihr hier alles nicht. Nachteil ist, er darf nur 20 Minuten am Stück verwendet werden und nach einer kurzen Pause noch einmal 10 Minuten. Es ist nicht viel, reicht aber aus. Warum das so ist? Ich schätze es wird sonst zu heiß für Mikrowelle oder die Materialien. Aber meistens braucht man nicht länger.

UND WIE IST ER NUN WIRKLICH?
Natürlich ist das erstmal alles nur Theorie und ich will ehrlich sein, ich fand es albern, ein solches Gerät zu holen. Wir sind 6 Personen und dies ist eine Spielerei für 1-2 Personen-Haushalte. Aber es funktioniert und irgendwie möchte ich es auch nicht mehr missen. 


Sonntag 9.00 und die Familie möchte Rührei mit Bacon. Normalerweise muss ich dazu immer am Herd stehen, trotz Dunstabzugshaube nach draußen riecht es leicht nach Speck und alles ist voller Fettspritzer. 10 Minuten benötige ich dann für alles. Mit dem Grill kann ich ein Paket Bacon einlegen, obwohl Tupperware nur 4 Scheiben empfiehlt. Bacon reinlegen, Deckel mit Kontakt drauf und 3 Minuten reinlegen. In der Zeit kann ich den Tisch decken, den Bacon kurz wenden. Ach, das braucht man eigentlich gar nicht, also beim nächsten Mal 6 Minuten und das sieht auch gut aus. Ich habe also 6 Minuten Zeit, wo ich nicht am Herd stehen muss. Herausnehmen, Fett abgießen und dann das Rührei rein. 3 Minuten, dann einmal etwas Wenden / Umrühren und es ist perfekt. Zeit spare ich theoretisch von der Dauer nicht, aber ich muss nicht dabei stehen. Genial.

Ein Sandwich mit Salami, Toastkäse, Gurke, Tomate und Salat. Normalerweise heißt es, den Sandwich-Maker herausholen, aufheizen und in der Zeit belegen. Später abkühlen lassen, den Käse entfernen und genervt sein, weil so viel heraus gelaufen ist. Ja, hier passt nur ein Sandwichs hinein, aber nach 6 Minuten, wenden braucht man wegen des direkten Kontaktes nicht, hat man ein perfektes Sandwich. Kein Käse ist ausgetreten und der Toast sieht wirklich sehr golden aus, wie aus dem Toaster. Wer es nicht so knusprig mag, kann es auch nach 4-5 Minuten herausnehmen. Einfach mal schauen. 

Steak wird empfohlen 6 Minuten pro Seite und immer nur ein Steak. Absoluter Quatsch. Es passen zwei große Steaks. Gießt aber nach 6 Minuten einfach die ausgetretene Flüssigkeit etwas ab, bevor ihr es wendet und noch einmal weitere 6 Minuten hinzugebt. Wer es lieber etwas Blutiger mag, der braucht nur 4-5 Minuten. Dann etwas Ruhen lassen und in der Zeit könnt ihr Pilze und Zwiebeln zum Beispiel braten. Wichtig ist aber Fett zu verwenden. Sonst wird es zäh und sieht nicht braun aus. 

Würstchen sind auch kein Problem. 2 Minuten, dann wieder drehen, und so geht es weiter, bis sie von allen Seiten eine gute Farbe haben. Ich habe sie zusätzlich noch leicht mit Fett bepinselt, dann sieht es gleichmäßiger im Ergebnis aus. 

Reinigen ist auch ein Kinderspiel. Spüli, weicher Schwamm oder Tuch und schon kann alles in den Schrank verstaut werden.


FAZIT
Braucht kein Mensch, aber es ist irgendwie doch praktisch. Inzwischen haben wir damit Bratkartoffeln, Kartoffelgratin, Sandwiches, Steaks, Rührei, Würstchen und vieles mehr. Für einen kleinen Haushalt ist das absolut genial. Es stinkt nicht und ich muss nicht die ganze Zeit daneben stehen, sondern kann die Küche aufräumen oder ähnliches. Dazu leichter zu reinigen, keine Gerüche und keine Fettspritzer. Für den vollen Preis würde ich es nicht kaufen, aber wenn ihr die Möglichkeit bekommt es zum halben Preis oder woanders zu kaufen. Probiert es aus. 

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