Tot bist du perfekt 🦩 JP Delaney

Unkonventionell ...

Darauf kann man sich bei den Werken von JP Delaney auf jeden Fall sicher sein. Sie sind nicht gewöhnlich und deswegen auch besonders. Auf der anderen Seite muss man genau das mögen. Neugierig, welchen Weg er diesmal gegangen ist, dann lest einfach weiter. 

Buchcover tot bist du perfekt

WICHTIGE FAKTEN
Alter - 16
Perspektive - Du 
Schauplatz - USA 
Zeit - Gegenwart 
Zielgruppe - unkonventionelle Leseratten

WELCHE ERWARTUNGEN HABE  ICH?
▪️Unkonventioneller Stil 
▪️Gute Story 
▪️Genialer Schluss 

WORUM GEHT ES?
Abbie wacht auf und muss erfahren, dass sie tot ist. Sie ist vor vielen Jahren bei einem Unfall auf dem Meer gestorben. Jetzt endlich ist es ihrem Mann gelungen, sie zurückzuholen. Als Entwickler von KI hat er wie verrückt auf diesen Moment hin gearbeitet. Doch schnell wird Abbie klar, dass etwas nicht stimmt und Tim nicht der ist, der er vorgibt zu sein. Was passierte damals mit der echten Abbie wirklich?

WIE HAT ES MIR GEFALLEN?
Um aufzufallen, muss man neue Wege gehen - unkonventionelle. Nur man darf es nicht übertreiben. 

Gleich zu Beginn gibt es drei Dinge, die mich ungemein an diesem Buch stören. So sehr, dass ich manchmal kurz davor war abzubrechen. 

1. Die Geschichte wird in der Gegenwart und der Vergangenheit geschrieben. Gerade am Anfang verwirrt dies, denn die Kapitel lauten 1 und EINS. Sie unterscheiden sich also nur von der Schreibweise. Erst später sind die Unterschiede so groß, dass es nicht mehr stört. Vielleicht habe ich mich aber auch daran gewöhnt. 

2. Der zweite Punkt war eindeutig die Perspektive. Wird die Vergangenheit aus einer Art Wir-Perspektive geschrieben, als würden sich die Mitarbeiter an die Anfänge erinnern, ist die Gegenwart die Du-Perspektive. Du gehst, du liest, du lachst ... Erst dachte ich, es ist eine Art Prolog. Aber nein, das Buch wird komplett in dieser Perspektive geschrieben. Das liegt an Grund  Nummer drei. Und ich verstehe die Wahl, aber es liest sich nicht gut, wirkt gezwungen und ehrlich gesagt, blieb ich so immer außen vor. Es war anstrengend alles vorgegeben zu bekommen, denn ich hatte das Gefühl kein eigenes Kopfkino zu haben. Ich fand es mehr als anstrengend. 

3. Ich dachte bei dem Klappentext im ersten Moment wirklich an Koma und wissenschaftliche Experimente, um sie daraus zu befreien.  Mit KI habe ich nicht gerechnet und bin noch immer geschockt. Es ist dadurch ein spannendes Thema, aber das Buch wirkt dadurch noch befremdlicher. 

Im Verlauf des Buches geht es darum, dass Abbie mehr über ihre eigentliche Besitzerin, ich nenne es mal so, erfahren soll und immer neue Seiten an Tim entdeckt oder über ihn aufdeckt, die Zweifel aufkommen lassen. Ist er ein Kontrollfreak? Hat er sie umgebracht? Wenn ihr das ebenfalls wissen wollt, müsst ihr das Buch lesen. Ich verrate nur so viel, das Ende ist auf jeden Fall genauso unkonventionell und überraschend. 

KURZ GESAGT 
- nerviger Du-Stil
- zwei Zeiten mit nervigen Kapitelzahlen
+ gute Idee 
+ genug Fragen, um zu fesseln

COVERGESTALTUNG💜💜💜💜
ORIGINALITÄT DES INHALTS       💜💜💜💜💜
SCHREIBSTIL💜
UMSETZUNG DER FIGUREN💜💜💜
TEMPO💜💜💜
PASST ES ZUM GENRE💜💜💜💜💜
EMOTIONEN💜💜   
GESAMT💙💙💙

*ReziEx

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