Teufelstanz 🦩 Howard Marks

Unrealistisch ...

Im Moment habe ich so eine Phase, da lese ich ganz viele Thriller. Ich mag es gerne spannend, aber es liegt auch daran, dass ich mir als letztes einen Karton mit Thrillern und Krimis auf dem Flohmarkt gekauft habe. Auf dieses Buch habe ich mich sehr gefreut, da es wie eine gute Netflix-Serie klang. 

Buchcover

WICHTIGE FAKTEN
Alter - 16
Perspektive - dritte Person 
Schauplatz - Wales 
Zeit - 2010
Zielgruppe - Leseratten, die Thriller mit Drogen und ohne Logik mögen 

WELCHE ERWARTUNGEN HABE  ICH?
▪️Sehr spannend 
▪️Außergewöhnliche Charaktere 
▪️Logischer und guter Schluss 

WORUM GEHT ES?
Catrin arbeitet erfolgreich als Detektiv bei der Polizei. Als sie vom Tod ihres Ex-Freundes Rhys erfährt ist sie trotzdem geschockt. Immerhin soll er als Junkie gestorben sein. Vielleicht stimmt es. Catrin weiß nicht, was sie davon halten soll. Immerhin war ihr Ex selber Polizist. Doch dann tauchen Beweise auf, das Rhys in einem alten Fall ermittelt hat und damit kommen erste Zweifel auf. 

WIE HAT ES MIR GEFALLEN?
Gar nicht gut, trifft es wirklich exakt. Danke habe ich bei der Grundidee wirklich eine Netflix Serie im Kopf gehabt. Ein Cop ermittelt neben dem Alltag im Tod ihres Ex. Klingt gut oder? 

Die Geschichte beginnt mit einem Art Miniprolog, der wohl den Fall darstellt, in dem er später ermittelt. Es klingt nach einer Vergewaltigung mit Entführung. Bevor ich jedoch weiter nachdenken kann, kommt der eigentliche Prolog. Es geht um den Tod eines Rockers und hierbei lerne ich grob Catrin und Rhys kennen. Sie bleiben mir irgendwie fremd und ich frage mich, wozu dieser Prolog da ist und warum er so extrem lang ausfällt. 

Erst danach geht es im Jahr 2010 weiter und dort passiert auch das tödliche Unglück von Rhys. Nun könnte man sagen, dass es spannend werden dürfte. Nur leider wirkt die Geschichte so künstlich, konstruiert und unrealistisch, dass ich mich nach 100 Seiten gefragt habe, was ich da eigentlich lese. 

In meinen Augen ist die Geschichte einfach zu konfus, Unglaubwürdigkeit und sorgt für unzählige Kopfschüttler und die Frage, ob ich einen so komischen Geschmack habe, oder es andere Gründe gibt, dass es so durchgewunken wurde. 

Nach 150 Seiten habe ich nur quer gelesen und ganz ehrlich, ich habe nichts gefunden, dass mich zum genaueren lesen animiert hat. Der Schluss war eher Verwirrung und Erleichterung zugleich. Endlich vorbei und abhaken. 

KURZ GESAGT 
- Unglaubwürdigkeit von vorne bis hinten 
- blasse und nervige Charaktere 
- gute Grundidee, schwache Umsetzung

COVERGESTALTUNG💜💜💜
ORIGINALITÄT DES INHALTS       💜💜💜💜
SCHREIBSTIL💜
UMSETZUNG DER FIGUREN💜💜
TEMPO💜
PASST ES ZUM GENRE💜💜💜
EMOTIONEN💜   
GESAMT💙

*Privatkauf

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