Rezension - Das Portal - Reisende zwischen den Welten

Fuck ...

Da stehe ich im Badezimmer, meinem Badezimmer wohlgemerkt, und dann öffnet sich nebenan im Wohnzimmer ein Portal. Mit dem Portal kommt Decora in mein Leben. Falls ihr euch fragt, wer ich bin. Gestatten Finn Ritter, ein gewöhnlicher Mensch, der in sein größtes Abenteuer gezogen wird, denn Decoras Welt ist voller Rätsel und sie selbst wird von einem schrecklichen Wesen verfolgt. Aber lest einfach selbst. 



EIN PAAR FAKTEN
Autor/in - Henry Brodersen
Verlag - Selbstverlag
Seiten - 509
Preis - 14,99€
Schauplatz - Fantasiewelt - Telluriscor
Zeit - Gegenwart 
Tags -  Welten, Verfolgung 

FÜR EUCH ABGECHECKT
Das Buch ist mal so komplett an mir vorbeigegangen. 🤷🏼‍♀️ Dabei wurde es schon 2019 geschrieben. Aber lieber spät als nie. Das Buch besticht durch ein Cover, das ein absoluter Hingucker. Dunkel, aber so richtig magisch. 

Und genau das passt zum magischen Inhalt. Ich werde als Leser in eine Welt entführt, die atemberaubend, magisch und voller Atmosphäre steckt. Es macht unglaublich Spaß hier einzutauchen, dass ich nicht einmal traurig war, dass sich das Buch am Anfang extrem langatmig gestaltet. Okay, es ist eine Trilogie und gerade in diesem Genre muss man sich Zeit nehmen, um die fremde Welt, die magischen Wesen und die Hauptfiguren einzuführen. Es geht spannender, aber auch deutlich schlechter, wenn ich an meinen 💜 Autoren Hohlbein denke. Warum? Hier ist alles frisch, neu und wundervoll geschildert, während Hohlbeins Einstiege meist langatmig sind, da sie einem bekannt vorkommen. Es ist ein Drahtseilakt, der sehr gut gelungen ist. Es ist schon faszinierend, wie einfallsreich und außergewöhnlich die Figuren und die Welt gelungen ist. Ich meine, ich schreibe selbst, und kann jemanden auf dem Papier ermorden, aber vor solchen Welten ziehe ich meinen Hut. 

Was anfangs wie gesagt Zeit braucht, nimmt schon bald Fahrt auf. Es wird verdammt spannend und ab dem Zeitpunkt kann man nur schwer aufhören zu lesen. Die Seiten fliegen vorbei und plötzlich ist da Schluss. Das Buch endet mit einem genialen Cliffhanger und ich bin froh, dass es inzwischen schon alle Freiberufler gibt, denn hier möchte man nicht aufhören und warten. 

Summa Summarum - Ein gewaltiges Buch, das anfangs eher umspannend ist und nur durch die einzigartige Welt mit allen Charakteren ans Buch bindet. Kennt man alles, dann wird es jedoch endlich spannend und ich kann nur sagen - Suchtgefahr. 

BEWERTUNG 
 COVER  💜💜💜💜💜
 GRUNDIDEE  💜💜💜💜💜
 FIGUREN 💜💜💜💜💜
 DETAILS 💜💜💜💜💜
 TEMPO 💜💜💜
 EMOTIONEN 💜💜💜💜💜
 STIL  💜💜💜💜💜
 SPANNUNG 💜💜💜💜
 GESAMT 💙💙💙💙


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