Close the Case - Fall Hildenberg

Der Fall  ...

Am 10.10.2019 wird Jessica Meyer erschlagen im Wald gefunden. Die Ermittlungen wurden umgehend aufgenommen, doch sie verliefen im Sande. Es gibt viele Motive, aber keine stichhaltigen Beweise, um den Täter zu überführen. Nun gibt es nur noch eine Chance auf Gerechtigkeit. Wir müssen als private Ermittler versuchen den Fall zu den Akten zu legen - erledigt und abgeschlossen natürlich. 



EIN PAAR FAKTEN
Hersteller - Close the Case
Fall - Hildenberg
Preis - 24,90€
Spieler - 1 bis 6
Zeit - 2-4 Stunden 
Benötigte Mittel - Stift, Papier, Internet, Telefon

FÜR EUCH ABGECHECKT
Da kommt er. Ein dicker Umschlag. Enthalten eine Mappe mit allen Beweisen. Oben auf ein Schreiben der Mutter mit der Bitte zu helfen. Machen wir was? Natürlich. 

Bei dem Fall benötigt ihr erstmal Internetzugang, dann einen Stift und einen Zettel. Letzteres ist wichtig, denn nur so könnt ihr euch Notizen machen. Eine richtige Übersicht mit allen Verdächtigen, wo man Notizen eintragen kann, gibt es nämlich nicht. 



Wer es übersichtlich gestalten möchte, spielt am Esstisch und legt die Fotos aller Verdächtigen in die Mitte. Einen leeren Notizzettel für die Infos darunter. 

Danach gibt es viel zu ermitteln. Videos anschauen, telefonieren, Texte lesen, Fotos anschauen. Sogar ein paar Highlights sind dabei. Zum Beispiel ein Brief mit geheimer Tinte. 

Einmal steckten wir kurz fest, weil wir eine Email übersahen, guckt man dann aber noch mal genau, dann schafft man den Fall ohne Probleme. 

2-4 Stunden waren angesetzt. Gespielt wurde zu zweit. Wir haben am Ende zwei Stunden gebraucht, dabei wussten wir schon nach Sichtung der Polizeiakten, wer der Täter war. Wir rechneten hier jedoch mit einer überraschenden Wendung und hielten zusätzlich ein Serverproblem - ein Video blieb schwarz - für einen Hinweis, der genau die Wendung herbeiführt. Erst später, sahen wir, dass es doch da ist. 

Manche Rätsel sind echt gut, manche zu offensichtlich und bei einigen Hinweisen kann ich nur sagen, die waren nicht so gut. Zum Beispiel ist das Lied am Ende nicht mehr synchron. Die dazugehörige Email hätte man anders ins Spiel bringen können. Der Schuhabdruck verwirrte, weil ich ihn nicht wirklich aktiv mit dem Tatort in Verbindung bringen konnte. 

Am Ende lagen wir richtig, das Motiv klar und logisch. Trotzdem gab es auch hier Ungereimtheiten, denn eine bewegte Leiche wurde so nie erwähnt und war bei der Auflösung für uns daher eine kleine Überraschung. 

Summa Summarum - für Anfänger ideal, denn hier bleibt man nicht auf der Strecke und bekommt alles gut serviert. Manchmal etwas konstruiert und Ungereimtes, aber alles Sachen, die für die Lösung unwichtig sind. Geübte Detektive oder mehrere Personen brauchen hierfür keine zwei Stunden. 

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