[Rezension] Ewige Schuld - Arne Dessaul

 Rezension - Ewige
Schuld  

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Ein kleines Dorf und seine Geheimnisse 

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Genre: Gesellschaft 

Fakten zum Buch 

Autor/in: Arne Dessaul
Verlag: Maximum
Erschienen: 2024
ISBN: 9783986790370
Seiten:296
Einband: Paperback 
Serie: -
Preis: 15,00€

Worum geht es in dem Buch 

Fritz geht aufs Gymnasium, wünscht sich eine Freundin, eine tolle Zukunft. Doch so einfach ist das nicht. In der Schule eckt er an, weil er vom Dorf kommt. Im Dorf eckt er auch irgendwie an. Als er in der letzten Klasse Freda kennenlernt, scheint sein Glück perfekt. Doch dann schläft er mit Elke, der Freundin seines besten Freundes. Damit tritt er eine Lawine los, denn kurze Zeit später verschwindet Elke. Ein Drama, dass sich selbst Jahre später noch durch das Dorf zieht, genau wie all seine anderen Geheimnisse. 

Meine Leseeindrücke  


Ewige Schuld - ist ein gesellschaftlicher Roman aus der Feder von den Arne Dessaul. Das Buch befasst sich mit gesellschaftlichen Fragen, Geheimnissen, Politik und vielen anderen Themen. 

Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive von Fritz.  Tatsächlich hatte ich anfangs meine Schwierigkeiten in das Buch hineinzukommen. Das lag zum Teil am Vorwort, denn der Autor erwähnt andere Bücher, die sich mit dem Geschehen befassen und ich hatte das Gefühl, dass ich die irgendwie auch kennen müsste. Dem ist nicht so. Andererseits empfand ich Fritz nicht sonderlich sympathisch. Er bemitleidet sich, verhält sich aber auch nicht sonderlich cool gegenüber seinen Freunden. Fast schon egoistisch. Ich meine, er wünscht sich eine Freundin, findet eine tolle und betrügt sie direkt mit der Freundin seines besten Freundes. 

Ebenfalls gewöhnungsbedürftig, ist neben der Hauptfigur auch der Stil. Sehr eigen, manchmal sprunghaft, aber hat man sich erstmal eingefunden, liebt man ihn. Daher unbedingt eine kleine Chance geben. 

Gefesselt hat mich das Buch aber durch die dunklen Geheimnisse des Ortes. Das liegt daran, dass sie authentisch sind und sich auf vielen Dörfern ähnlich abgespielt haben. Ich Rede von den Kriegsjahren, aber auch von dem, wie sich Elke Jahre später verhalten hat. Besonders der Teil um Elke hat mich tatsächlich auch sehr gefesselt, da er Krimi-Elemente enthielt. Der Teil wird auch sehr gut aufgeklärt, genau wie die anderen Punkte.

Fazit

Butter bei die Fische. Eine Mischung aus Krimi, erste Liebe, Gesellschaft, Politik und Geheimnissen. Am Anfang gewöhnungsbedürftig, aber am Ende einfach nur lesenswert und irgendwie traurig. 



Leseempfehlung für Leser von ..

  • Büchern, die in den 70er Jahren spielen
  • Gesellschaftsfragen gemischt mit Krimi und Liebe 

Bewertung

Cover🩷🩷🩷🩷🩷
Grundidee🩷🩷🩷🩷🩷
Stil & Sprache🩷🩷🩷🩷
Figuren🩷🩷🩷
Tempo🩷🩷🩷🩷
Spannung🩷🩷🩷🩷
Schluss🩷🩷🩷🩷🩷
Lesespaß🩷🩷🩷🩷🩷
Spice-Faktor-
Gesamtwertung⭐️⭐️⭐️⭐️

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