Rezension - Das Leuchten eines Sommers
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Ein Sommer in Madrid
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Genre: Liebe
Fakten zum Buch
Autor/in: Karen Swan
Verlag: Goldmann
Erschienen: 2020
ISBN: 9783641255282
Seiten: 480
Format: TB
Serie: -
Preis: 3,99€ ME
Worum geht es in dem Buch
Charlotte steht kurz vor ihrer Hochzeit, als ihr Chef sie für einen Auftrag nach Madrid schickt. Sie soll herausfinden, warum eine unbekannte Frau plötzlich als Erbin eines reichen, bekannten Mannes eingesetzt wird, statt seine eigene Familie. Charlotte stößt dabei auf eine Geschichte, die bis in die 30er Jahre und den spanischen Krieg zurückgeht. Gleichzeitig muss sie sich ihrer eigenen Geschichte stellen.
Meine Leseeindrücke
Das Leuchten eines Sommers - ist ein Buch, von dem ich mir deutlich mehr versprochen habe.
Erzählt wird die Geschichte sowohl aus der Perspektive von Charlotte in der Gegenwart, als auch einer jungen Frau namens Nene in den 1930er Jahren. Während ich die Geschichte damals tatsächlich recht spannend, muss ich sagen, dass mir Charlotte gänzlich unsympathisch war. Sie steht kurz vor ihrer Hochzeit und es wirkt so, als wäre es ihr komplett egal. Karriere ist deutlich wichtiger. Warum wird im Verlauf deutlich, aber ich muss zugeben, dass sie dadurch nicht sympathischer wurde und mir ihr Job auch nicht sonderlich gefiel. Ihre Zeit inklusive einiger Rückblenden in puncto Nathan fand ich einfach nur langweilig. Zumal es nur um Geld geht und ich faszinierend fand, wie die Reichen und Banken ihren Willen umsetzen.
Die Vergangenheit ist da deutlich spannender, aber auch brutaler und härter. Immerhin geht es nicht nur um Gräueltaten, sondern auch die Ausbeutung von Arbeitern. Spannend und interessant, da ich vieles davon so noch nie gelesen habe. ABER ... Der Titel und der Klappentext lassen auf leichtere Kost schließen. Das passte einfach so gar nicht.
Das Buch kann man lesen, aber ehrlich gesagt, gerade die Gegenwart hätte deutlich gekürzt werden können, da hier vieles sehr langatmig ist.
Der Schluss ist im Übrigen genau wie erwartet, also dürfte niemanden überraschen, der öfters solche Bücher liest.
Fazit
Butter bei die Fische - eine nette Idee rund um den spanischen Krieg und die Ausbeutung von Landarbeitern. Während dieser Teil noch interessant ist, kann die Gegenwart durch Geld und unsympathische Figuren glänzen. Mir hat das nicht gereicht.
Leseempfehlung für Leser von ..
- Spanischer Geschichte
- Gegenwart und Vergangenheit
Bewertung
| Cover | 🩷🩷🩷🩷🩷 |
| Grundidee | 🩷🩷🩷🩷🩷 |
| Stil & Sprache | 🩷🩷🩷 |
| Figuren | 🩷🩷 |
| Tempo | 🩷 |
| Spannung | 🩷🩷 |
| Schluss | 🩷🩷 |
| Lesespaß | 🩷🩷 |
| Spice-Faktor | - |
| Gesamtwertung | ⭐️⭐️ |

Kommentare
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