Rezension - Das gierige Haus - Christina Henry

 Rezension - Das gierige Haus  

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Neue Horror Queen??
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Genre: Horror 



Fakten zum Buch 

Autor/in:Christina Henry 
Verlag: blanvalet 
Erschienen: 2026
Seiten:352
Einband: Paperback 
Serie: -
Preis: 18,00€

Worum geht es in dem Buch 

In einer Straße mitten in Chicago steht ein Haus, das in den 70er Jahren Schauplatz einer Tragödie war. Jahre später wird es erneut der Schauplatz einer Tragödie, als die 13 jährige Jessie ihren Bruder Paul zu dem Haus schickt und er verschwindet. Kurz darauf tötet sich ihr Vater ebenfalls in dem Haus. Statt wegzuziehen, wohnt selbst Jahre später noch dort, als das Haus seinen wahren Charakter zeigt. 

Meine Leseeindrücke  


Die neue Horror-Queen ist zurück und kann mich leider so gar nicht überzeugen, dabei liebe ich den guten alten Horror, seit ich mit 12 meinen ersten King gelesen und Friedhof der Kuscheltiere gesehen habe. 

Schon der Einstieg in das Buch konnte mich nicht überzeugen. Erzählt wird in zwei Teilen. 70er-90er Jahre und eben danach. Ich erwartet eigentlich ein Buch im Jetzt mit Rückblenden oder einem spannenden Prolog. Stattdessen bekam ich eine Geschichte, die ewig in der Vergangenheit spielt. Paulie, der verschwindet, verletze Freunde, aber auch die ersten Morde in dem Haus und drumherum die Nachbarn. Es wird viel erzählt, aber eben nur erzählt. Ich erlebe es nicht wirklich und die wenigen Sätze, wo ich mitten drin bin, wie zum Beispiel die Szene mit dem Rauchen, machte Jessie nur unsympathisch, obwohl ich sie tatsächlich gut verstehen konnte mit ihrer genervten, pubertären Art. Dazu die vielen Nachbarn, die genau beschrieben werden, die aber nicht im Gedächtnis bleiben, obwohl sie ständig wieder auftauchen. Mir war das einfach zu wuselig und zu weit weg. 

Irgendwann wird es dann spannender, aber ich fühlte mich da an andere Klassiker erinnert und irgendwie auch an Stranger Things. Unterhaltsam war und ist für mich was anderes. 

Letztlich habe ich das Buch zu Ende gelesen, weil ich wissen wollte, wie es ausgeht. Der Schluss ist stimmig, passt zum Buch, aber ist kein spannendes Highlight. 

Fazit

Butter bei die Fische. Für mich war das eine nette Idee, aber schwach in punkto Spannung. Mag als Film vielleicht funktionieren, aber für einen Horror Roman war ich beim Lesen durch die Sprünge und den Stil einfach immer zu weit weg. 



Leseempfehlung für Leser von ..

  • Stranger Things
  • Oldschool Horror
  • Steven King 

Bewertung

Cover🩷🩷🩷🩷🩷
Grundidee🩷🩷🩷🩷🩷
Stil & Sprache🩷🩷🩷🩷
Figuren🩷🩷
Tempo🩷🩷
Spannung🩷🩷
Schluss🩷🩷🩷
Lesespaß🩷🩷
Spice-Faktor-
Gesamtwertung⭐️⭐️

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